Was kostet individuelle Softwareentwicklung? Preise und Einflussfaktoren
Von der Integration ab 990 € bis zum mehrjährigen SaaS-Projekt — ein praktischer Leitfaden zu den Kosten individueller Software: was den Preis wirklich treibt, welche Preisspannen üblich sind und wie Sie weniger zahlen, ohne an Qualität zu sparen.
Die kurze Antwort: eine Standard-Integration zweier Systeme beginnt ab 990 €, ein kleineres internes Tool liegt typischerweise im niedrigen Tausender-Bereich, und die erste Produktionsversion einer größeren Web-Anwendung ist eine Frage des schriftlich kalkulierten Umfangs — bei uns immer zum vorab vereinbarten Festpreis, nie als offene Stundenabrechnung. Warum die Spanne so groß ist und was Sie dagegen tun können, klären wir im Folgenden.
Warum Ihnen niemand Seriöses einen Preis ohne Gespräch nennt
„Was kostet individuelle Software?” ist wie „Was kostet ein Haus?” — die Antwort hängt davon ab, was Sie bauen. Ein seriöser Anbieter kann Ihnen aber nach einem kurzen Gespräch eine feste Zahl schriftlich nennen. Rechnet jemand nur nach Stunden ohne Obergrenze ab, tragen Sie das Risiko der Budgetüberschreitung; setzt er einen Festpreis auf einen schriftlichen Umfang, trägt er es selbst. Deshalb steht am Anfang unseres Prozesses ein kostenloses Erstgespräch und ein schriftliches Angebot — Sie geben die Zahl frei, bevor die erste Zeile Code entsteht.
Was den Preis wirklich treibt
- Funktionsumfang. Der größte Posten. Jede Maske, jede Benutzerrolle und jeder Prozesszustand ist zusätzliche Arbeit — und die Hälfte der Ideen aus dem ersten Brainstorming wird in der Praxis nie genutzt. Die erste Version konsequent zusammenzustreichen ist das beste Werkzeug zur Kostensenkung.
- Integrationen. Die Anbindung an Buchhaltung, ERP, CRM oder ein Zahlungs-Gateway ist meist günstiger als deren Ablösung — aber jedes weitere System bedeutet mehr Tests und mehr Randfälle.
- Nutzer und UX. Ein internes Tool für fünf Kollegen braucht kein pixelgenaues Design. Ein Kundenportal für Tausende Menschen schon.
- Compliance und Daten. DSGVO, Audit-Trails, Archivierung, Verschlüsselung — in regulierten Branchen verteuern sie ein Projekt zu Recht.
- Betrieb. Software endet nicht mit dem Go-live. Monitoring, Backups und Sicherheitsupdates sind laufende Kosten — bei uns Monat für Monat, ohne Bindung.
Preisspannen zur Orientierung
| Projekttyp | Richtpreis | Typische Dauer |
|---|---|---|
| Standard-Integration (zwei Systeme tauschen Daten) | ab 990 € einmalig | 1–3 Wochen |
| Kleineres internes Tool oder Automatisierung | niedriger Tausender-Bereich (€) | 1–3 Wochen |
| Web-Anwendung / Portal — erste Produktionsversion | Festpreis pro schriftlichem Umfang | 6–12 Wochen |
| SaaS-Produkt mit langfristiger Weiterentwicklung | Etappen zum Festpreis | fortlaufend, zweiwöchige Sprints |
Die Spannen dienen der Orientierung — die genaue Zahl erhalten Sie in einem schriftlichen Angebot nach dem Erstgespräch, das kostenlos und unverbindlich ist. Wie ein größeres Projekt in der Praxis aussieht, zeigt zum Beispiel GeoSoft — ein geodätischer CAD-Arbeitsplatz im Browser, gebaut als mandantenfähiges SaaS.
Wie Sie weniger zahlen — ohne an Qualität zu sparen
- Starten Sie mit einem MVP-Umfang. Die erste Version soll eine Sache richtig machen. Erweiterungen kommen günstiger dazu, wenn die Produktion bereits läuft und Sie wissen, was Ihre Nutzer wirklich brauchen.
- Lassen Sie zuerst prüfen, ob überhaupt Code nötig ist. Löst ein Plugin oder ein No-Code-Tool die Aufgabe, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch — die günstigere Lösung empfehlen wir, bevor wir irgendetwas kalkulieren.
- Bauen Sie auf einem bewährten Stack. TypeScript, Node, Python, Postgres — Technologien, für die Sie auch in fünf Jahren noch Leute finden. Ein exotischer Stack ist ein verstecktes zukünftiges Kostenrisiko.
- Besitzen Sie Ihren Code. Voller Zugriff auf das Repository und eine dokumentierte Übergabe bedeuten, dass Sie nie Geisel Ihres Dienstleisters sind — und der Dienstleister sich den nächsten Auftrag durch Qualität verdienen muss.
Wann sich Individualsoftware NICHT lohnt
Die ehrliche Antwort: wenn eine Fertiglösung 90 % des Bedarfs abdeckt und Sie die restlichen 10 % über Prozesse abfangen können. Individualsoftware lohnt sich, wenn die Umwege mehr kosten, als sie sparen — wenn Ihr Team Daten von Hand zwischen Systemen überträgt, wenn ein Tool von der Stange Ihren Prozess diktiert statt umgekehrt, oder wenn die Software selbst Ihr Produkt ist.
Der nächste Schritt
Schreiben Sie uns ein paar Sätze dazu, was Sie ausbremst — im kostenlosen Erstgespräch klären wir den Umfang, und innerhalb weniger Tage erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Festpreis. Mehr darüber, wie wir arbeiten, lesen Sie auf unseren Seiten Individuelle Softwareentwicklung und Entwicklung von Web-Applikationen.