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Was kostet eine Mobile App? Preise 2026 und der günstigere Weg über PWA

Zwei native Apps für iOS und Android können das Budget verdoppeln — eine Progressive Web App (PWA) deckt die meisten Business-Szenarien mit einer einzigen Codebasis ab. Eine ehrliche Aufschlüsselung der App-Kosten 2026.

Die kurze Antwort: Die Kosten einer Mobile App hängen vor allem davon ab, welchen Weg Sie wählen. Eine Mobile App als PWA (Progressive Web App) bleibt im Bereich einer Web-Anwendung — die erste Produktionsversion ~ab 15.000 €. Zwei native Apps (iOS + Android) verdoppeln das Budget ungefähr — und verdoppeln auch die laufende Wartung. Warum das so ist und wann sich welcher Weg lohnt, klären wir im Folgenden — inklusive dem, was Ihnen die meisten Agenturen nicht sagen: Ein großer Teil der „Mobile Apps” hätte gar nicht nativ sein müssen.

Drei Wege zur App auf dem Telefon

  1. PWA — Progressive Web App. Eine Codebasis für Web und Mobile. Installiert sich auf dem Homescreen, funktioniert offline, sendet Benachrichtigungen. Keine Store-Gebühren, kein Warten auf Freigaben, Updates sofort für alle.
  2. Cross-Platform (React Native, Flutter). Eine Codebasis, kompiliert für beide Plattformen. Zugriff auf die meisten nativen Funktionen, aber Builds, Distribution und Store-Freigaben kommen dazu — und mit ihnen der Overhead.
  3. Nativ (Swift + Kotlin). Zwei separate Apps, zwei Skill-Sets, zwei Codebasen in der Pflege. Höchste Performance und tiefster Hardware-Zugriff — zum höchsten Preis.

Preisspannen zur Orientierung (2026)

WegErste ProduktionsversionLaufende Wartung
PWA (Web + Mobile, eine Codebasis)Web-App-Bereich, ~ab 15.000 €eine Codebasis
Cross-Platform (React Native / Flutter)rund +ein Drittel gegenüber PWAeine Basis + Store-Overhead
Nativ (iOS + Android separat)ungefähr das Doppelte der PWAzwei Codebasen, zwei Release-Prozesse

Die Spannen sind Richtwerte für den typischen Business-Umfang — Bestellungen, Erfassung, Kundenportal, interne Prozesse. Die genaue Zahl erhalten Sie in einem schriftlichen Festpreis-Angebot nach einem kostenlosen Erstgespräch, wie bei jedem unserer Projekte der individuellen Softwareentwicklung. Die Preise aller Projekttypen — von der Integration ab 990 € bis zum SaaS — schlüsselt der Kosten-Leitfaden Softwareentwicklung im Detail auf, inklusive interaktivem Rechner.

Was den Preis einer Mobile App wirklich treibt

  • Anzahl der Plattformen. Der größte Multiplikator. Jede zusätzliche Plattform bedeutet zusätzliche Entwicklung, Tests, Release-Prozesse und Wartung.
  • Offline-Modus. Eine App, die ohne Netz funktionieren und sich danach synchronisieren muss, ist deutlich komplexer als ein dünner Client über einer API.
  • Benachrichtigungen und Integrationen. Push, Zahlungen, Anbindung an Buchhaltung oder ERP — jedes System bringt Arbeit an den Randfällen mit.
  • App Stores. App Store und Google Play bedeuten Gebühren, Freigabeprozesse (und Ablehnungen), Pflicht-SDK-Updates und Review bei jedem Release. Eine PWA hat diesen Overhead nicht.
  • Design und Marke. Ein internes Tool für zwanzig Außendienstler braucht nicht das, was eine Kunden-App für Tausende Nutzer braucht.

Wann eine PWA reicht — und wann nicht

Für die meisten Business-Szenarien ist die PWA der schnellste und günstigste Weg zur App auf dem Telefon von Mitarbeitern oder Kunden: Bestellsystem für den Außendienst, Kundenportal, Leistungserfassung, Dokumentenfreigaben. Das alles sind im Kern Web-Anwendungen — und eine Codebasis bedeutet, dass Web und „Mobile App” dasselbe Produkt sind.

Der native Weg lohnt sich, wenn Sie tiefen Hardware-Zugriff brauchen (Bluetooth-Peripherie, fortgeschrittene Kamera, Sensoren), maximale Grafikleistung (Spiele, AR), oder wenn die Store-Präsenz selbst ein Vertriebskanal ist — typisch bei Consumer-Apps, die Nutzer direkt im App Store suchen. Wenn Sie unsicher sind, sagen wir es Ihnen im kostenlosen Erstgespräch offen — auch dann, wenn Sie gar keine App bauen müssen.

Wie Sie sparen, ohne an Qualität zu verlieren

  1. Mit einer PWA starten. Zeigt sich später Bedarf an einer nativen App, bleiben Logik und API bestehen — bezahlt wird nur die native Schicht obendrauf.
  2. Die erste Version auf einen Prozess zuschneiden. Ein MVP, das eine Sache richtig macht, ist in 6–12 Wochen produktiv; weitere Funktionen folgen nach echter Nutzung.
  3. Festpreis auf schriftlichen Umfang verlangen. Offene Stundenabrechnung bei Mobile-Entwicklung heißt: Das Risiko doppelter Arbeit tragen Sie.

Der nächste Schritt

Schreiben Sie uns, was die App können soll und wer sie nutzen wird — im kostenlosen Erstgespräch empfehlen wir den günstigsten Weg (auch wenn das heißt, dass Sie keine native App brauchen), und innerhalb weniger Tage erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot. Mehr dazu, wie wir bauen, finden Sie auf der Seite Web-Anwendungen.

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